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Archiv

Uli Stein: "WOW, WAU"

Sonderausstellung vom 12. Oktober - 17. November 2016

"Bitte recht freundlich"
Fotos: Uli Stein

Fotografien und Cartoons "rund um den Hund"

Uli Stein, Deutschlands erfolgreichster Cartoonist und passionierter Hundefan, schenkt allen Besuchern seiner neuen Ausstellung humor- und detailreiche Einblicke in das tägliche Leben mit unseren besten vierpfotigen Freunden. Hundebesitzer erkennen sich als Gassigeher, Sofateiler, Leckerli-Lieferanten und in unzähligen anderen Rollen wieder. Und er garantiert, daß auch Nicht-Hundebesitzer erst recht über Situationskomik und verrückte, schräge Momente im Hunde-Mensch-Alltag lachen können.

Großformatige Fotos machten einen großen Teil dieser Uli-Stein-Ausstellung aus. Über ein Jahr lang hat er die Vierbeiner, die er in seinen Cartoons immer nur durch viel Phantasie lebendig werden ließ, in sein Fotostudio geholt und fotografiert.

Mit großer Einfühlsamkeit für die Tiere sind in Steins ganz besonderem Stil großartige, außergewöhnliche Porträts entstanden.

Als ein Highlight kam Uli Stein am Samstag, 29.10.2016 zu einer Signierstunde ins Jagdschloss. 

Verwaltungsrat der Nds. Landesforsten im Jagdschloss Springe

24. Juni 2016

Am 24. Juni 2016 traf sich der Verwaltungsrat der Niedersächsischen Landesforsten zu seiner alljährlichen Sitzung, dieses Mal im Kaisersaal des Jagdschlosses Springe.

Anschließend postete die Staatssekretärin des Wirtschaftsministeriums, Frau Daniela Behrens:

"Ein gut aufgestelltes Unternehmen, welches sich um den staatlichen Wald in Niedersachsen kümmert. Wir tagen  im wunderschönem Jagdschloss Springe. Heute haben wir vor allem den Wirtschaftsplan und das Entwicklungskonzept "NLF 2020" besprochen. Umwelt- und Wirtschaftsministerium gehen dabei Hand in Hand. Kollegin Almut Kottwitz und ich sind uns einig beim Motto
"Der Wald in guten Händen"."

Jahrestagung des Nordwestdeutschen Forstvereins

"Sicherung und Planung der Waldwirtschaft in FFH-Gebieten"

15. Juni 2016

Etwa 135 Gäste besuchten die Tagung im Marstall des Jagdschlosses Springe.

Am Vormittag hat  MR Norbert Burget in Vertretung von Umweltminister Stefan Wenzel ein Impulsreferat zum Thema: „Sicherung und Planung für die Bewirtschaftung in Natura 2000 Waldgebieten in Niedersachsen“ gehalten.


Anschließend wurden im Fachforum – „Der Niedersächsische Weg“ –Managementplanung und Erschwernisausgleich Fachreferate gehalten, wobei einerseits das öffentliche Verfahren durch Dr. Marc Overbeck vorgestellt wurde, andererseits bei Natura 2000 im Privatwald – Richtlinien für hoheitliche Sicherung und Erschwernisausgleich durch das ML (Henning Schmidtke), das MU (Dr. Frank Krüger) und Dr. Lutz Mehlhorn vom Nieders. Landkreistages erläutert wurden. Die Moderation erfolgte durch den Leiter des Niedersächsischen Forstamtes Saupark und ehemaligen Verantwortlichen für FFH-Schutzgebiete in den Nieders. Landesforsten Christian Boele-Keimer.
Am Nachmittag wurden im Privatwald und im Wald der NLF im Bereich der Rfö. Coppenbrügge (NFA Grünenplan) an mehreren Waldbildern beide Verfahren dargestellt und diskutiert.


Im Rahmen der Jahrestagung fand auch eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt, in die neue Satzung vorgestellt, diskutiert und verabschiedet wurde.

Axel Gerlach, Geschäftsführer NFV

 

 

Natürlich Niedersachsen

Sonderausstellung vom 03. - 28. Februar 2016

© Reinhard Lodzig, GDT
© Erhard Nerger, GDT

Fotoausstellung der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen

Was sind das für Menschen, die schon vor Sonnenaufgang durch die Natur streifen, eine schwere Ausrüstung mit sich herumschleppen, lange Zeit bewegungslos an einer Stelle ausharren oder stundenlang gekrümmt in einem engen Tarnversteck hocken, auf dem Bauch herumkriechen und abends vor dem Computer sitzen, um Bilder zu bearbeiten, immer auf der Suche nach der außergewöhnlichen Lichtstimmung und nach der besonderen Situation.

Es handelt sich um Naturfotografen, eine Spezies Fotografen, die im Idealfall Fähigkeiten miteinander verbindet, wie man sie von Jägern, Biologen, Künstlern, Technikern und Computerfachleuten erwartet. Naturfotografen arbeiten in einem Bereich der Fotografie, dessen Interesse der Natur, natürlichen Phänomenen, Landschaften und ihren Lebewesen gilt. Die Umsetzung kann mehr künstlerisch, dokumentarisch oder wissenschaftlich geleitet sein.

© Jean-Philippe Bonnet, GDT

Viele Naturfotografen sind in der Gesellschaft deutscher Tierfotografen (GDT), der größten europäischen Naturfotografenvereinigung, organisiert. Diese unterhält 15 Regionalgruppen und eine Jugendgruppe für die mehr als 1200 Mitglieder. Mit ihrer Mitgliedschaft verpflichten sich alle  Mitglieder,  die besonderen Ziele des Vereins umzusetzen, unter Berücksichtigung der Belange des Natur- und Umweltschutzes mit fotografisch ansprechenden, naturkundlich einwandfreien, unmanipulierten Tier- und Naturbildern  die Öffentlichkeit für die Erhaltung und/oder Wiederherstellung der Natur zu sensibilisieren. Eine Möglichkeit, diese Ziele umzusetzen, ist Naturfotos in einer Wanderausstellung der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Die in dieser Ausstellung von Mitgliedern der Regionalgruppe IV „Niedersachsen“ zusammengetragenen 53 Bilder, die alle im Einzugsgebiet der Gruppe entstanden sind, verdeutlichen neben der Schönheit und Einzigartigkeit der Natur Norddeutschlands auch die Leistungsfähigkeit der beteiligten Fotografinnen und Fotografen. Es ist zu hoffen, dass die Ausstellung viele Menschen erreichen und für die Natur und die Naturfotografie begeistern wird.

Burkhard Kriesten, GDT - Regionalgruppenleiter

[W I L D]erer - von Volkshelden und Verbrechern

Sonderausstellung vom 14. Oktober - 18. November 2015

gewilderter Elefant © Rolf Baldus, CIC

Der Wilderer – bayrisch „Wuidara“ – ist ein sozialer Aufrührer, ein Held! Er verkörpert Tradition, Liebe zur Natur und Passion für die Jagd sowie Rebellion gegen soziale Ungerechtigkeit – So oder so ähnlich werden Wilderer vielerorts assoziiert: „Jennerwein“ und „Bayrischer Hiasl“ als Volkshelden – klassische Figuren aus Nostalgiefilm und Heimatromantik.

 

Die Sonderausstellung „[W I L D] erer“ behandelte jedoch nicht allein diese Form romantischer Rebellion bis in die 1950er und 1960er Jahre hinein, sondern will den Blick besonders auch auf die heutige Brisanz des Themas lenken: Nashörner, Tiger, Elefanten und unzählige weitere Tiere – bedroht und nicht bedroht – sind aufgrund ihrer Mythologisierung, ihrer Funktion als Prestigesymbole und ihrer Bedeutung in der Traditionellen Chinesischen Medizin anhaltend Opfer von Wilderei. Der internationale Handel mit seltenen Tieren und ihren Produkten floriert seit dem Beginn des neuen Jahrtausends erneut und nimmt besonders in den letzten Jahren an Brutalität sowie an Organisation zu.

Organisierte Banden aus diversen kriminellen und terroristischen Umfeldern nutzen die Wilderei und die daraus gewonnenen Profite zur Subventionierung anderer krimineller Betätigungsfelder. Gewalt, Struktur und Taktik sowie eine erschreckende Skrupellosigkeit gegenüber Mensch und Tier nehmen immer mehr zu. Behörden und Wildparkmanagement sehen sich mit kriegsähnlichen Situationen konfrontiert, die jedes Vorstellungsvermögen übersteigen. Die Vorgehensweise der Wilderer und die steigende Wildkriminalität sind für ansässige Gruppen wie auch für den Wildbestand und insbesondere den Erhalt bedrohter Arten fatal.

Ein blinder Fleck in der öffentlichen Wahrnehmung von Wilderei ist zudem die Problematik nationaler Wilderei heute. Auch in Deutschland werden nach wie vor Tiere gewildert, die unter den in der Regel nicht waidgerechten Abschüssen leiden. Die Methoden der Wilderer heute reichen vom Schlingenlegen bis zur Blendjagd mit dem Auto. Der wilde Abschuss und seine Folgen für das Wild, sowie die Motive moderner Wilderer weisen Parallelen und Unterschiede zu den Volkshelden des ausgehenden 19. Jahrhunderts auf. Die Ausstellung zeigte somit die gesamte Bandbreite der Jagdwilderei einst und heute auf, sowie ihre dramatischen Folgen für die globale Biodiversität.

Lassen Sie sich von Jens Jensen drei Wilderergeschichten aus dem Solling vorlesen, gesammelt von Willi Heise in dem Büchlein "Wat häst Diu foar Passaschiere an Bord?"

Tümpel im Wald - Leben im Wandel

16. Oktober 2015

v.l.n.r.: Dr. Holger Buschmann, Heiko Brede, Dr. Klaus Merker, Dr. Kathrin Baumann, Bruno Scheel, Dr. Markus Richter

Fachleute aus Niedersachsen trafen sich zur Fachtagung im Jagdschloss Springe

Amphibien, Insekten, Krebse und andere Tiere in Tümpeln des Waldes, ihr Leben, ihre Verbreitung und Möglichkeiten von Schutz und Förderung dieser Lebensräume waren Thema der gemeinsamen Fachveranstaltung der Niedersächsischen Landesforsten und des NABU Niedersachsen. Derartige Veranstaltungen führen sie alljährlich im Rahmen des europäischen Artenschutzprojekts 'Countdown 2010' durch.

In verschiedenen Vorträgen wurde die Bedeutung von Tümpeln und Kleingewässern für Tiere und Pflanzen erläutert. Des Weiteren stellten Fachleute die Lebensweise von Ansprüche von Amphibien an ihren Lebensraum sowie weitere Möglichkeiten zur Förderung der Biodiversität dar. Auf der nachmittäglichen Exkursion zeigte das Forstamt Saupark unkonventionelle Waldentwicklungsmaßnahmen im Gelbbachtal und deren Bedeutung für spezielle Arten.

Umweltschule in Europa

10. September 2015

Landesschulbehörde zeichnet  24 Schulen im Jagdschloss Springe aus

Im Schulbezirk Hannover konnten sich insgesamt 43 Schulen über den Titel „Umweltschule 2013-2015“ freuen. 24 der begehrten Auszeichnungen wurden am Donnerstag im Jagdschloss Springe verliehen.19 weitere Schulen erhalten ihre Auszeichnungen am 17.09.2015 im Energie- und Umweltzentrum in Eldagsen.

Bei der Veranstaltung im Jagdschloss Springe und im Waldpädagogikzentrum (WPZ) Wisentgehege gab es neben der Ehrung der 24 Schulen Einblicke in die Projektarbeit der in diesem Jahr ausgezeichneten Schulen und viele Informationen über das Projekt „Umweltschule in Europa“.

 

In ihrem Grußwort wies die für die Waldpädagogik zuständige Försterin Elke Urbansky darauf hin, dass mit mehreren der ausgezeichneten Schulen seit Jahren eine erfolgreiche Kooperation bestehe. Die Schülerfirma der Peter Härtling Schule bot nach der Auszeichnungsveranstaltung für alle Teilnehmer ein leckeres und bekömmliches Mittagessen.

Während der gesamten Veranstaltung hatte Försterin Birka Sodemann zwischen Jagdschloss und Marstall einen Infopavillion des WPZ Wisentgehege aufgebaut, an dem die zertifizierten Waldpädagogen ein Beispiel für eine Walderlebnisaktion mit BNE-Inhalten vorstellten.

 

Bei einem nachmittäglichen Rundgang drehte sich im Wisentgehege fast alles um die Tiere. Hier bot das Team des WPZ um Försterin Cornelia Tripke ein reichhaltiges Programm und zeigte an Beispielen, wie Schulklassen und Kindergruppen, die im Rahmen einer Klassenfahrt oder Kinderfreizeit das Wisentgehege Springe besuchen, einen erlebnisreichen und zugleich lehrreichen Tag verbringen können.

 

Der für die Auszeichnung der Schulen zuständige Wilfried Glauer, Fachberater für nachhaltige Entwicklung in der Niedersächsischen Landesschulbehörde, zeigte sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung: „Das Jagdschloss Springe bot ein ideales Ambiente“, so Glauer, „und die dargeboten Beispiele der teilnehmenden Schulen waren äußerst beeindruckend.“ Auch die Mitarbeiter des WPZ Wisentgehege bekamen ein dickes Lob für ihr Programm.

Hirsche der Welt

Sonderausstellung vom 19.April - 30.August 2015

Eine Sammlung von Werner Trense aus dem Jagdschloss Granitz

Die für Europa einmalige wildbiologische Sammlung von Hirscharten wurde zuletzt im Schloß Palárikovo, Slowakei gezeigt, im Museum des Internationalen Jagdrates zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC). Hauptinitiator war der leider am 17.04.2015 verstorbene Münchner Wildtierforscher Werner Trense. Die Trophäen stammen aus seinem Privatbesitz, stehen jetzt im Eigentum des Landes Mecklenburg-Vorpommern und gehören zum Sammlungsbestand des Jagdschlosses Granitz auf Rügen.

 

Die Säugetier-Familie der Cervidae ist riesig. Dazu zählt etwa der Elch, mit einer Schulterhöhe von bis zu 230 Zentimetern (Alaska-Elch) der Größte in der Hirschfamilie; aber auch die Muntiaks aus Südostasien mit einer Widerristhöhe von nur 60 Zentimetern, die Spießhirsche aus Mittel- und Südamerika und die geweihlosen chinesischen Wasserrehe werden in die Großwildart der Hirsche eingereiht. Der größte jemals lebende Hirsch hatte eine Geweihauslage von bis zu 3,70 Metern und ist nach der letzten Eiszeit mit Beginn der Wiederbewaldung ausgestorben – ein Schädel aus einem Moor bei Helmstedt ist im Foyer des Jagdschlosses zu sehen.

 

Vorgestellt wurden Geweihe und Schulterpräparate von 61 Hirscharten. Verbreitungskarten sowie ein Katalog zur Erstausstellung im Jagdschloss Granitz gaben interessante Informationen über die Lebensräume, den Populationsstatus und den Schutz in den jeweiligen Heimatländern. Viele der gezeigten Hirsche sind durch Brandrodung der Wälder, Wilddieberei und unkontrollierte Jagd in ihrem Bestand gefährdet oder vom Aussterben bedroht und mahnen zum schonenden Umgang mit der Natur.

"Im mittelalterlichen Skriptorium"

Sonderausstellung vom 01. Oktober - 06. November 2014

Buchherstellung vor der Erfindung des Buchdrucks

Die Ausstellung zeigte die Buchherstellung in den Schreibstuben der Klöster vor der Erfindung des Buchdrucks. Der Besucher taucht ein in die Welt der mittelalterlichen Skriptorien und erfährt, mit welch außergewöhnlichen Materialien Bücher von Hand produziert wurden, wie aufwendig ihre Herstellung und welches Wissen dazu nötig war.

Farben, Tinte und Bindemittel fertigte man aus Mineralien, Pflanzen und tierischen Stoffen, sogar Schildkrötengalle, Läuse und Grünspan wurden verwendet. Der Beschreibstoff Pergament wurde in einem aufwendigen Verfahren vorbereitet, als Schreibwerkzeuge dienten Kiel- und Rohrfedern, Farben wurden in Muschelschalen angerührt.

Spezialisten, die ihr Handwerk in jahrelanger Ausbildung mühevoll erlernen mussten, waren für Schrift, Illumination und Initialen zuständig. (Ein Beispiel, das wir 2008 gezeigt haben, sehen Sie hier.)

Die Ausstellung ergänzte Antworten auf Fragen zur Bedeutung eines Buches im Mittelalter:
Wie kostbar war ein Buch? Wie wurde der Leihverkehr organisiert? Welche Bücher wurden kopiert und zu welchem Zweck?

"Aufgespürt & gezeichnet"

Sonderausstellung vom 14. Mai - 19. Juni 2014

Tiere  aus dem Jagdschloss Springe - gezeichnet und aquarelliert

(Zeichengruppe des "Museums auf dem Burghof, Springe")

Waldohreule (M. Berlin)
Pfeifente (E. Meyfarth)
Fuchs (E. Herrmann)

Das Vorhaben, eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem  Jagdschloss Springe zu entwickeln, war für die Teilnehmer der Zeichengruppe „Museum auf dem Burghof Springe“ eine besondere Herausforderung.

Es sollten Präparate aus dem Fundus des Jagdschlosses und des Jägerlehrhofs in möglichst naturgetreuer Darstellung gezeichnet und dem Original gegenüber gestellt werden. Nach der Auswahl der Objekte und näherem Betrachten wurde  klar, welche Vielfalt an Formen und Farben im Detail gezeichnet und mit  Aquarellfarben wiedergegeben werden musste. Die  Gruppe hatte bereits einige Ausstellungen gestaltet, insbesondere mit Motiven aus der Pflanzenwelt, aber hier handelte es sich dann doch um eine besondere Aufgabe, das eigene Können unter Beweis zu stellen.

Die Zeichengruppe, zur Zeit bestehend aus 12 Mitgliedern, trifft sich wöchentlich im Museum Springe unter der Leitung von Frau Edith Meyfarth, die bereits im Niedersächsischen Landesmuseum mit einigen Teilnehmern das Zeichnen begonnen hatte, dann nach Springe wechselte. Hier hat sich die Gruppe erweitert, es kamen Teilnehmer nicht nur aus Springe sondern auch aus der Region hinzu, um gemeinsam zu  zeichnen. Ganz unterschiedlich sind die Kenntnisse der Teilnehmer hinsichtlich Fertigkeiten und Erfahrungen im Zeichnen und Aquarellieren.

Der reiche Erfahrungsschatz von Frau Meyfarth hat wesentlich dazu beigetragen, die Motivation der Teilnehmer zu fördern. Ebenfalls steht Frau Elvira Herrmann der Zeichengruppe mit Rat und Fachwissen zur Seite.

 

Internationaler Museumstag

18. Mai 2014

Der Museumstag 2014 stand unter dem Motto: "Sammeln verbindet"

Im Foyer des Jagdschlosses hängen drei fossile Hirschgeweihe. Als diese Hirsche lebten, waren die Menschen
Jäger und Sammler.

Der Mensch als Jäger:
In  unserer Dauerausstellung zeigt eine Vitrine die Waffenentwicklung vom Faustkeil zum Repetiergewehr.

Der Mensch als Sammler:
Was und wie sammel(te)n die Menschen einst und jetzt? Dazu hier eins von drei gezeigten Beispielen.

Der Mensch als Jäger
Der Mensch
als Sammler

"Eisen im Holz"

Sonderausstellung vom 23. Oktober -14. November 2013

Wenn zusammen wächst, was nicht zusammen gehört

Munitionssplitter
Brückengeländer
"Zugeschnappt"

Die Wanderausstellung des Arbeitskreises "Naturstoff Holz" der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) - Landesverband Brandenburg e.V. zeigte mit Originalen und Fotos auf beeindruckende Weise Beispiele zu folgenden Themenblöcken:

  •  Wunden des Krieges
  •  Baumfrevel
  •  Zusammenwuchs in der Natur
  •  Fundstücke

Eisen und Holz als dauerhafte Werkstoffe gehören zu den wichtigsten Materialien der Menschen. Ihre Verbindung(en) dienen normalerweise meist baulichen Zwecken. Die Ausstellung vermittelte aber ganz andere Zusammenhänge: „Eisen im Holz“ auf ungewohnte, unbekannte und oft auch einmalige Art. Je länger die beiden Stoffe zusammentreffen desto skurriler können die Ergebnisse sein, zumal wenn ein Teil lebt.

 

Günther Haim, Forstmeister a.D., legte mit seiner beruflich motivierten Sammlung von Geschossen und Munitionssplittern aus dem Holzeinschlag im Großraum Halbe den Grundstein für diese Wanderausstellung. Sie wurde später eindrucksvoll durch den Arbeitskreis „Naturstoff Holz“ der SDW Brandenburg komplettiert.

Außerdem waren einige zum Thema passende Exponate aus dem hiesigen Raum zu sehen. Noch jetzt zu finden ist "Verwickelt", die alte Kastanie mit Stahltrossen am Teetor, und der Teil eines abgestürzten Bombers ("Nach 50 Jahren") im Wisentgehege.

"Bäume . Bilder | Bilder . Bäume"

Sonderausstellung 15. Oktober - 18. November 2012

Baum Fotografien von Klaus Behne und Gerhard Sternitzke

 

Die Fotos von Klaus Behne, im Format 40 x 50 cm, wurden an Leine, Weser und Elbe aufgenommen. Eine digitale Bildbearbeitung fand nicht statt. Sein Sujet sind Kopfweiden (Silberweide, Salix alba oder Korbweide, Salix viminalis), aus deren Krone durch regelmäßigen Schnitt im Laufe der Zeit ein kopfartiges Gebilde entsteht, im Auge des Betrachters: Ein Portrait.

Die Wahrnehmung changiert dabei zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Aufgrund dieser und weiterer Gestaltungsmerkmale lässt sich die Kopfweide als „ausdrucksvollster“ Baum unserer Flora bezeichnen, der seinerseits künstlerische Impulse geben kann.
 

  

Gerhard Sternitzke besinnt sich auf die Ursprünge der Fotografie im 19. Jahrhundert. Er sucht nicht nostalgische Effekte, sondern die Einfachheit des ursprünglichen optisch-fotochemischen Prozesses. So experimentiert er mit verschiedenen historischen Kameras. Er arbeitet ausschließlich auf Schwarzweißfilm im Mittel- und Großformat und mit langen Belichtungszeiten vom Stativ. Seine Aufnahmen zeigen (Baum-) Lebewesen, die als Sinnbild für das Leben, für Wachstum, Alter und Tod stehen .

Bewusst nimmt er die Langsamkeit – die Mühseligkeit des Bildherstellungs-prozesses – in Kauf, ja erhebt sie zum Programm. In einer Zeit der digitalen Bilderflut: Langsamkeit statt Beschleunigung. Kurz: „Langsame Bilder“. 

 

Klaus Behne, geboren 1940, studierte Musikwissenschaft, Musikpsychologie sowie weitere Fächer, wirkte von 1977 bis 1997 als Professor für Musikpsychologie in Detmold und Hannover und beschloss seine berufliche Laufbahn von 1997 – 2003 als Präsident der Hannoverschen Musikhochschule. 2010 wurde ihm der Kulturpreis der Stadt Garbsen verliehen. Er verstarb am 9.8.2013. 

Gerhard Sternitzke, geboren 1966, hat Geschichte und Latein studiert. Erst nach dem zweiten Staatsexamen für das Lehramt am Gymnasium entschloss er sich, in den Journalismus zu gehen. Bei seiner Tätigkeit als Redaktionsleiter einer Tageszeitung in der Altmark gehört das Fotografieren – allerdings das schnelle Bild, der gezielte Schnappschuß – zur täglichen Arbeit.

"Der Eremit im LÖWE-Wald" 12. Oktober 2012

Dr. Holger Buschmann (NABU) und Dr. Klaus Merker (NLF)
Eremit

Fachtagung zur Biologie, Bestandssituation und zum praxisnahen Artenschutz im Wald

 

Der Eremit (Osmoderma eremita) ist für die Niedersächsischen Landesforsten im Jahr 2012 die Leitart des europäischen Artenschutzprojektes Countdown 2010.

 
Als  holzbewohnende  Art  ist  dieser  eher  heimlich  lebende  Käfer  auf  naturnah
bewirtschaftete Wälder mit hohem Totholzanteil angewiesen. Alte Rotbuchen und Eichen
zählen zu den Bäumen, die diese Käferart gern und für ein ganzes Käferleben annimmt.


Dies sind Ansprüche an die Lebensraumausstattung, die durch das seit über 20 Jahren in Niedersachsen  bestehende  Programm  zur  langfristigen  ökologischen  Waldentwicklung „LÖWE“, erfüllt werden. Angesicht der isolierten Populationen dieser seltenen Art sind aber noch viele Fragen offen.

 

Vier Fachvorträge und eine Exkursion in das nahegelegene FFH-Gebiet "Hallerbruch", das größte nachgewiesene Vorkommen des Eremit-Käfers in Norddeutschland, gaben Stoff für reichhaltigen Erfahrungsaustausch.

 

Im Rahmen dieser Fachtagung im Jagdschloß Springe unterzeichneten die Niedersächsischen Landesforsten (NLF) und der NABU Niedersachsen eine bundesweit einmalige Kooperationsvereinbarung.

 

Die Landesforsten und der Naturschutzverband arbeiten seit Jahren in verschiedenen Projekten vertrauensvoll und partnerschaftlich zusammen. Nun wird diese Zusammenarbeit weiter intensiviert.  

 

NABU und Landesforsten sind sich einig, dass Wälder die größten verbliebenen Reste unserer natürlichen Lebensräume beherbergen. Sie sind damit für die Bewahrung der biologischen Vielfalt unverzichtbar. Gleichzeitig sichern Wälder die Holzversorgung und sind darüber hinaus für viele Menschen in  Niedersachsen ein Stück Heimat.

 

Zu folgenden drei wichtigen Handlungsfeldern haben NLF und NABU gemeinsame Ansätze identifiziert und Aktivitäten wie Fachveranstaltungen, Dialogprozesse und konkrete Projekte vereinbart:

  • die Sicherung der Nadelholzversorgung,
  • die Bewahrung heimischer Waldgesellschaften und
  • die Verbesserung der Artenvielfalt.

 

Text der Vereinbarung (pdf)

 "Kleiner Käfer - große Wirkung" YouTube-Video

 

"Mein Name ist Hase"

Sonderausstellung 28. März - 22. April 2012

Rien Poortvliet
Domfenster Paderborn
Zinnfigur aus Struwwelpeter: "Der wilde Jäger"

 

Die Sonderausstellung zeigte vieles rund um den Hasen, der eben nicht nur Osterhase ist.

Hasen aus aller Welt, von Deutschland über England, bis Indien, Japan und die Volksrepublik China, gaben sich im Jagdschloss Springe ein Stelldichein.

Daneben gab es winzige Wiener Bronzen, Hasen aus den bekannten Porzellanmanufakturen Europas, Spielzeughasen, natürlich Osterhasen, Hasen aus Holz, Zinn, Jade, Silber und Halbedelsteinen, sowie verschiedene Hasenbücher. Eine Besonderheit der Sammlung war das Originalgemälde von Rien Poortvliet "Flüchtender Hase" und ein kleiner Hase aus Meißen von Max Esser. Letzterer war einmal als Läufer Teil eines wertvollen Schachspiels. 

Nicht nur die Schmuckindustrie hat sich des Hasen bemächtigt und ihn in vielen Variationen und Materialien verarbeitet. Er dient auch als Modell für Fotos und Gemälde, als Briefbeschwerer, Serviettenring, Messerbänkchen, Petschaft und Handschmeichler, sowie zur Verschönerung von Servietten, Krawatten und Halstüchern.

Ebenso oft ist er aber auch nur als Hase zu sehen und bewegt sich, oder sitzt einfach nur wachsam – auf der Grenze zwischen Kitsch und Kunst.

Grundlage der Ausstellung ist ein Teil der umfangreichen Hasensammlung von Anemone Gerstein aus München. Die Tochter eines hessischen Landforstmeisters sammelt Hasen seit 1980. Damals wurde sie bei einer Treibjagd von einem hitzigen Schützen mit einem Hasen verwechselt, was zu einem glatten Durchschuss durch Gummistiefel und Wade führte. Der Unglücksschütze entschuldigte sich nicht nur, sondern schenkte ihr am Folgetag einen kleinen silbernen Hasen. Der wurde zum Grundstock einer Sammlung von inzwischen 500 Stück, was bei der sprichwörtlichen Fruchtbarkeit dieses Tieres kein Wunder ist ...

Da der Ehemann der Sammlerin nicht nur leidenschaftlicher Jäger ist, sondern auch über Jahrzehnte Exportchef einer Münchner Großbrauerei war, liefen ihm die Hasen auf seinen Reisen in alle Welt oftmals nahezu nach. Das tat der Sammlung gut.

 

 

Navigation auf Forstwegen im niedersächsischen Landeswald

v.l.: Werner Voss (Helmecke Holz), Klaus Jänich (NLF), Thomas Sbikowski (LOGIBALL) und Dietmar Sohns (NLF)

11. April 2012

 

Im Kaisersaal des Jagdschlosses Springe präsentieren die Niedersächsischen Landesforsten (NLF) und die Firma Logiball die neue Navigationssoftware „Business – Navigator Forst“ für das Waldwegesystem der Niedersächsischen Landesforsten. Neben den bekannten Funktionen einer Navigation verfügt der Business – Navigator Forst auch über ein qualitätsgesichertes Routing auf den Waldwegen der NLF. Zudem sind alle Einrichtungen der Landesforsten, wie Forstämter, Revierförstereien oder Waldpädagogikzentren, als Zielpunkte, so genannte Points of Interest (POI’s), hinterlegt und können so direkt angefahren werden.

 

„Die Einführung des Logiball Business – Navigator’s optimiert die modernen Logistikprozesse im Landeswald“, erklärt Klaus Jänich, Vizepräsident der Niedersächsischen Landesforsten, vor zahlreichen Vertretern von Holztransportunternehmen, „das neue System bietet eine praxisgerechte Navigation auch abseits des öffentlichen Straßennetzes und wird zukünftig den NLF und ihren Partnern die tägliche Arbeit erleichtern!“

 

Ab dem Jahr 2012 werden die NLF-Holzdatensätze mit GPS-Koordinaten erfasst. In Verbindung mit der neuen Navigation wird es zukünftig möglich sein, Holzlagerplätze und Holzpolter im Wald ohne Einweisung direkt und komfortabel anzufahren. Dazu hat Logiball in enger Abstimmung mit den Landesforsten die zugrunde liegende Navigationskarte umfassend überarbeitet. Ein umfangreiches Projekt, denn es hieß, mehr als 12.000 km niedersächsische Forstwege, rund 1.000 LKW-Wendeplätze und ca. 6.000 Verbindungen zum öffentlichen Straßennetz so einzuarbeiten, dass PKW und LKW in den Landesforsten komfortabel navigieren können. In zwei Testreihen im Juni 2011 und im Januar 2012 wurde die Navigation durch Tester, meist Wegebauführer und Holzkoordinatoren, in allen Niedersächsischen Forstämtern erfolgreich getestet.

 

Die Navigation kann als Komplettlösung für PKW und LKW über Logiball direkt bezogen werden. Interessenten können detaillierte Informationen über die Navigation, die Eigenschaften und Preise ab sofort über Logiball erhalten. Das Unternehmen mit Niederlassungen in Herne, Hannover und Berlin / Wildau ist seit vielen Jahren in der Holz- und Forstwirtschaft aktiv. Der Logiball Business Navigator Forst, der für die Niedersächsischen Landesforsten modifiziert wurde, gehört zu den etablierten Lösungen in dieser Branche.

 

Branchentreff "Forst & Holz"

14. Dezember 2011

Am 14. 12 2011 trafen sich im Kaisersaal des Jagdschlosses etwa 50 Vertreter der niedersächsischen Forst- und Holzbranche zum Gedankenaustausch. Die Notwendigkeit der Förderung der Holzverwendung wurde dabei in mehreren Referaten betont.

Nachdem der bundesweit tätige Holzabsatzfonds nach Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Jahre 2009 seine Arbeit einstellen mußte,  wurde die Notwendigkeit einer Anschlussarbeit zur Förderung der stofflichen Holzverwendung deutlich. Diese Lücke  soll nun auf Landesebene der beim "3N -  Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe" gegründete Landesmarketingfonds Holz Niedersachsen füllen. Die Niedersächsischen Landesforsten sowie weitere forst- und holzwirtschaftliche Betriebe und Verbände habe ihre finanzielle Unterstützung des Fonds bereits zugesagt.

In seinem Einleitungsreferat betonte Friedrich-Otto Ripke, Staatssekretär im Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung,  die Notwendigkeit, die nachhaltige Nutzung und Verwendung von Holz bei Verbrauchern und Entscheidungsträgern stärker in das Bewußtsein zu rücken. Holz, so seine Aussage, sei ein bedeutender heimischer Rohstoff.

"Wildtiere der Steinzeit und der Gegenwart"

Sonderausstellung 12. Oktober - 17. November 2011

 

Spätestens mit Beginn der Bauernsteinzeit (ca. 3900 v.Chr.), so die allgemeine Lesart, habe der Mensch aufgehört, die Jagd als reine Lebensnotwendigkeit zu betreiben und eine Kultur daraus gemacht. Der Arkebeker Tiermaler und Tierpräparator Rainer Schmidt (50 Jagdjahre) datiert das Welt-Jagdkulturerbe weit früher. Für ihn setzt die Jagdkultur vor 30.000 Jahren ein mit den alten Höhlenzeichnungen der Beutekunst nach Cro-Magnonart.

 


Die steinzeitlichen Malereien haben den Künstler inspiriert, diese Originale unserer Vorfahren mit den heutigen Tieren aus jenen Höhlenzeichnungen zu konfrontieren und "lebendig" werden zu lassen. So gelingt es ihm, zwei Zeitebenen, die der Steinzeit und die der Jetztzeit zu verschmelzen. Schmidt: „Der jagdausübende Cro-Magnon hat uns seine Bruchzeichen hinterlassen. Wir müssen sie nur lesen."

 


Vom 12. Oktober bis zum 17. November 2011 zeigte Rainer Schmidt im Jagdschloss Springe ca. 30 Gemälde - davon mehrere erstmals in dieser Ausstellung - und beantwortete damit die Frage nach dem Ursprung von Jagdkultur, Jagdmythos und Jagdethik  : "Die Jagd ist die Wiege der Kultur und ein immaterielles Weltkulturerbe der Menschheit."

 

(siehe auch: Dieter Stahmann: "Höhlenmalerei - Ursprung des Jagdmythos", Unsere Jagd, Heft 9/2011, S. 102 ff)

 

 

"Bienen – die Bestäuber der Welt"

© Heidi & Hans-Jürgen Koch, www.animal-affairs.com

Sonderausstellung 1. März - 8. April 2011

Eine 30 Millionen Jahre andauernde Entwicklungsgeschichte hat die Honigbiene zu einem Superorganismus geformt. Doch unser kleinstes Haustier hat es schwer…

Keine Biene mehr –
keine Bestäubung mehr –
keine Pflanzen mehr –
keine Tiere mehr –
keine Menschen mehr.

Es gibt keinen Ersatz für sie. Honigbienen sind die Bestäuber der Welt!

 Die Ausstellung im Jagdschloss Springe informierte vom 1. März bis zum 8. April 2011 im Jagdschloss Springe mit 25 einzigartigen, großformatigen Fotografien über die Honigbienen, ihre Fähigkeiten und ihre Leistungen. Mehrere imkerliche Exponate – unter anderem der Blick in ein Bienenvolk – ergänzten die Ausstellung. Jeweils sonntags stand ein erfahrener Imker mit seinem Fachwissen aus dem Imkerverein Springe zur Verfügung, um Fragen zu den Bienen allgemein, ihren Leistungen und der Imkerei zu beantworten..

Heidi und Hans-Jürgen Koch gehören zu den international besten und gleichzeitig ungewöhnlichsten Tierfotografen. Seit 20 Jahren ist das Fotografen-Paar auf die Realisierung außergewöhnlicher und anspruchsvoller Tier-Foto-Produktionen spezialisiert. Ihre Dokumentationen und Reportagen sind weltweit in führenden Medien publiziert. 2004 wurden sie in die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) berufen und sind Träger vieler Preise und Auszeichnungen.

 

 

"Naturereignis Hochwasser"

Hase 1998. Foto: Bernd Zummach, NLWK, Meppen

Sonderausstellung 12. Oktober - 14. November 2010

Ob Pakistan, Neiße oder Stadthagen , immer wieder erreichen uns Meldungen über Hochwasserkatastrophen.

Die Ausstellung im Jagdschloss Springe informierte auf 28 Tafeln über die verschiedenen Aspekte von Hochwasser – von der Entstehung, den Folgen und den Möglichkeiten Schäden zu vermindern. 

<< Pegelstände von Weser, Leine und Aller
<< Biber als Baumeister der Aue
<< Die Speicherkraft von Waldboden
<< selbst gefüllte Sandsäcke

Am 16.10.2006 wurde die Wanderausstellung im Umweltbundesamt in Dessau offiziell eröffnet. Weitere Stationen waren u. a. die Fachmesse ALTMARK energie + umwelt in Stendal, der Landtag des Landes Sachsen-Anhalt, der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft in Magdeburg und die Städte Osnabrück, Köln und Nienburg,

Konzipiert und realisiert wurde die Ausstellung von der Allianz Umweltstiftung und der Verwaltung des UNESCO-Biosphären-Reservates Mittelelbe. Anlass für die Wanderausstellung gaben die letzten großen Hochwasserereignisse in Deutschland an der Oder 1997, der Elbe 2002 sowie im Alpenvorland 2005 und den danach z. T. emotional geführten öffentlichen Diskussionen über die Ursachen und einen besseren Schutz. Die Ausstellung sollte dazu beitragen, diese Diskussionen zu versachlichen und fachlich fundiert über das Thema Hochwasser zu informieren.

 

Fachtagung zum Abschluß der Standortskartierung - Außenaufnahmen

13. September 2010

Die Niedersächsischen Landesforsten haben Ihre Waldfläche nun komplett kartiert.

Staatssekretär Friedrich-Otto Ripke und mehr als 100 Experten aus ganz Deutschland würdigen diesen Abschluss der Außenaufnahmen im Rahmen einer Fachveranstaltung im Jagdschloß Springe.

Spezialisten untersuchten und analysierten auf insgesamt rund 420.000 Hektar Landes- und Betreuungswaldfläche. Vor allem der Zusammenhang zwischen Nährstoffversorgung, Wasserhaushalt und Vegetation der Waldböden stehen im Vordergrund. Die Ergebnisse liefern den Förstern wichtige ökologische Grundlagen zur zukünftigen waldbaulichen Arbeit. "Die Standortskartierung dient insbesondere zur Risikominimierung in Zeiten des Klimawandels und als Grundlage der fachloíchen Betreuung und Beratung zahlreicher Waldbesitzer" so Staatssäkretär Ripke.

In sechs Fachvorträgen setzten sich die Experten im Kaisersaal mit dem Thema auseinander.
„Nur mit fundierten und flächendeckenden Standortsuntersuchungen können wir Förster Entscheidungen zu einer standortsgerechten, sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvollen Baumartenwahl für die Zukunft treffen,“ erklärt Dr. Volker Stüber, Leiter der Standortskartierung in den Landesforsten.

 

Waldbotschafterkonferenz 11. Juni 2010

Festliche Preisverleihung im Jagdschloß Springe 

Im Projekt “ZukunftWald2100″ fand am 11. Juni 2010 die Waldbotschafterkonferenz im Jagdschloss Springe statt. Von den Schülerinnen und Schülern wurde für den Wald in 90 Jahren folgende Botschaft erarbeitet:
“Pflanzt nicht Worte sondern Bäume”

Die Jury hatte die schwierige Aufgabe, aus den 25 eingereichten Projekten die Preisträger des Schülerwettbewerbs auszuwählen. Nach intensiver Beratung und Diskussion wurden am 11.Juni die Sieger im Jagdschloß Springe ausgezeichnet:

Die Klasse 8-1 des Campe Gymnasiums in Holzminden ist Sieger beim Wettbewerb „ZukunftWald2100“. Die Schülerinnen und Schüler aus Holzminden entwickelten ein Projekt, um für den Erholungsraum Wald zu begeistern. Ihr ungewöhnliches Motto „Wald aus der Dose“ macht klar, daß nur ein echter Wald mit all seinen Besonderheiten glücklich macht. Stellvertretend für Ihre Klassenkameraden erhielten die Holzmindener Waldbotschafterinnen Karoline Hagemann, Carolin Ostrowski und Saskia Westers im Kaisersaal des Jagdschlosses Springe aus der Hand von Staatssekretär Dr. Otto Ripke einen Geldpreis in Höhe von 2 000 EURO für die Klassenkasse.  

Den zweiten Platz teilten sich die Klasse 8b der Hasetalschule Förderschule in Quakenbrück und die Klasse 7R1 der Albert-Einstein-Schule KGS Laatzen und erhielten jeweils 1 000 EURO Preisgeld. Über 600 EURO freute sich die Klasse 7a der HRS Clausthal- Zellerfeld, die auf dem 3. Platz folgte. 

„Schülerinnen und Schüler als Waldbotschafter zu gewinnen, um Jugendliche für den Wald und den Klimaschutz zu sensibilisieren war eine tolle Idee“, erklärt Franz Hüsing, Direktor der Stiftung Zukunft Wald, beim feierlichen Festakt, „alle Projektergebnisse zeigen das große Engagement und Interesse an der Zukunft unseres Waldes.“ 

Im Herbst 2009 rief die Landesforsten - Stiftung „Zukunft Wald“ , in ganz Niedersachsen zu einem Schülerwettbewerb auf: Jugendliche "Waldbotschafter" aus 25 Regionen des Landes sollten ihre Visionen für die niedersächsischen Wälder im Jahr 2100 erarbeiten und darstellen. Durch diese waldbezogene Umweltbildungsarbeit haben die Schülerinnen und Schüler den nachhaltigen Umgang mit der Natur und dem Wald erfahren und vertieft.

Insgesamt nahmen 25 Schulklassen am Wettbewerb teil, um den begehrten Preis „ZukunftWald2100“ zu erlangen.

 

"Wildleben in Aquarell"

Sonderausstellung 5. - 30. November 2009

Malerische Impressionen der Tierwelt
des Wildlife-Künstlers Bodo Meier

 

Die in der Ausstellung gezeigten etwa 40 Gemälde dokumentieren 13 Jahre Afrika-Erfahrung und die Arbeit von mehr als 30 Jahren als Tier- und Naturmaler. Bodo Meiers Arbeiten sind überwiegend Aquarelle, aber auch einige großformatige Ölbilder.

Seine Technik wurde einmal in der amerikanischen Zeitschrift WILDLIFE ART MAGAZINE als „blurring the line“ bezeichnet, eine Malweise, die im Gegensatz zu der in Amerika üblichen naturalistischen Kunstauffassung in der „wildlife art“ steht. Bei seiner Maltechnik wird das Sujet naturalistisch genau gemalt. Die Linien werden jedoch wieder aufgelöst und verschwimmen in flächigen Farbimpressionen.  

Im Zentrum des Bildes stehen meist Augen, Gesicht oder Körper des Tieres, nach außen verlaufen die Formen in kräftigen, manchmal kontrastreichen oder verwaschenen Farben.

 Die Bandbreite seiner Arbeiten in der Ausstellung zeigt die Fauna, Flora und Landschaften Tansanias und Europas. 

Bodo Meier, Schüler von Willy Schütz, wurde 1949 in Siegen geboren, war Lehrer für Kunst und Biologie und arbeitet seit mehr als 30 Jahren als Künstler und Illustrator für Zeitschriften und Bücher. Seine Ausstellungen waren u.a. in München im Haus der Kunst, in Brüssel, Münster, Siegen, Bonn, Hameln zu sehen. 1996 erschien sein Buch „Tiere in Aquarell“ und 2000 sein erster Kalender „Wildleben“, zunächst beim Parey Verlag, später unter der Schirmherrschaft der Zeitschrift JÄGER, der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und der Tansanischen Nationalparkbehörde. Sein Arbeit befasst sich vorwiegend mit Tieren, Pflanzen und Landschaften, vor allem der Tierwelt Afrikas. Seine Technik ist Aquarell, Ölmalerei und Zeichnung. Bilder und Reiseberichte wurden u.a. in „Kakakuona“ in Tansania, „Afrika Post“, „Wild&Hund“, Pirsch und „Wildlife Art Magazine“ (USA) veröffentlich. Seit 1996 reist BODO MEIER regelmäßig nach Ostafrika. So konnte er 1999 einige Wochen die Wildhüter im Selous Wildreservat bei ihrer Arbeit im Nashorn-Projekt begleiten oder war Gast der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt bei Dr. Markus Borner in der Serengeti.

Eine Dokumentation der daraus resultierenden Aquarelle ist in seiner Website unter Skizzenbücher zu sehen. 

2007   erhielt er den 2.Preis des Internationalen Naturschutz- und Jagdrates CIC.

2008   entwarf er das Logo der Markhor-Schraubenziege des vom CIC gestifteten Markhor-Preises.

2009   erschien das Buch "Wildheart of Africa" von Rolf Baldus mit Illustrationen von Bodo Meier.

2009   erschien auch die 4. Auflage seines Buches "Tiere in Aquarell" 

Bodo Meier lebt und arbeitet in Bonn.

 

1. Niedersächsische Waldgipfel im Jagdschloss

12. April 2009

Gemeinschaft in der Vielfalt

 Unter diesem Motto hatte der Niedersächsische Minister für Ernährung Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, Hans-Heinrich Ehlen, alle Akteure und Verbände, denen der Wald am Herzen liegt, für den 12. April 2009 in das Jagdschloss Springe eingeladen, um mit einem gemeinsamen Positionspapier die Eckpunkte der zukünftigen Waldentwicklung in Niedersachsen aufzuzeigen.  

Tourismus und Freizeitaktivitäten drängen ebenso in den Wald, wie wieder verstärkt wirtschaftliche Interessen und Belange des Naturschutzes.  

Gemeinsam mit allen Beteiligten soll ein Interessenausgleich erreicht werden; die große Resonanz bei der Mitarbeit an diesem gemeinsamen Projekt zeugt von dessen Notwendigkeit.  

Das gemeinsam zu erarbeitende Positionspapier soll in die Forstpolitik der Landesregierung einfließen und einen Beitrag zu einer Europäischen Waldkonvention liefern.

mehr ...

und hier das Resultat ...

 

"Waidmann, Wild und Wohlgefallen"

Sonderausstellung 5. - 31. Oktober 2008

Das mittelalterliche Jagdbuch des Gaston Phoebus

 

"Etwas darüber, wie man die Hunde rufen und das Jagdhorn blasen soll

Und von den Tieren des Waldes und ihrer Natur"

 

Das um 1387-1389 entstandene Jagdbuch des Gaston Phoebus ist eines der schönsten und zugleich kulturgeschichtlich interessantesten Dokumente seiner Zeit.

In vier Kapiteln erläutert Gaston III., Graf von Foix und Bearn - wegen seiner blonden Haare "Phoebus" genannt - die zeitgenössische Praxis des Jagens, beschreibt ausführlich die Tiere des Waldes sowie die Dressur und Pflege der für die Jagd so wichtigen Hunde.

In einer Zeit, in der die Jagd ein überaus wichtiger Bestandteil des herrschaftlichen Lebens war, wurde das "Livre de chasse" rasch berühmt. Es erlangte jedoch nicht nur wegen seiner klaren und präzisen Sprache und wegen seiner empirischen Naturdarstellung größte Beliebtheit, sondern auch wegen seiner herausragenden künstlerischen Ausgestaltung. Philipp der Kühne, kunstliebender Bruder des Herzogs Jean de Berry, ließ es um 1404 - 1407 von den berühmtesten Buchmalern seiner Zeit illustrieren: den Meistern der Bedford-Werkstatt, die in direkter Nachfolge der Brüder Limburg im frühen 15. Jahrhundert in Paris tätig waren. Zu Recht wurden die detaillierten Darstellungen der Handschrift oft als "Bildteppiche im Miniaturformat" bezeichnet.

 Das Buch der Jagd ist zugleich ein beeindruckendes naturwissenschaftliches Kompendium, das auf der sorgfältigen Beobachtung verschiedener Tiergattungen in freier Wildbahn beruht. Aufgrund der erstaunlichen Präzision der Beschreibungen und der naturnahen Illustrationen wurde das Werk noch bis ins 19. Jhrhundert als Lehrbuch verwendet. Heute wird die Originalhandschrift unter der Signatur M.1044 in der Pierpont Morgan Library in New York gehütet.

 
Das Vorbild für den Einband der Faksimile-Edition dieses prachtvollen Werkes ist ein blauer Seideneinband aus der Bibliothek König Ludwigs XII., mit goldenen Lilien bestickt und einem Rücken aus feinem Pergament.

 

22. Niedersächsische Musiktage im Jagdschloss 20. September 2008

Im Rahmen der 22. Niedersächsischen Musiktage fanden am Samstag, 20.September gleich zwei Konzerte im Jagdschloss Springe statt:

 

Das Thema der 22. Niedersächsischen Musiktage vom 6. September – 5. Oktober 2008 lautete „Aufbruch“. Das ist seit jeher ein Inbegriff des Zukünftigen. Wer aufbricht, macht sich auf den Weg; Aufbruch ist der Motor für Veränderung – auch in der Musik.

Der Klarinettist und Komponist Jörg Widmann stellte seine persönliche Auswahl von Werken des Aufbruchs in exklusiven Konzertprogrammen vor

Das Jagdquartett von Wolfgang Amadeus Mozart hat Jörg Widmann inspiriert, ebenfalls ein Jagdquartett zu komponieren. In der Werkeinführung, die dem Konzert voranging, hat Widmann seine Auffassung vom Topos „Jagd“ in der Musik erläutert. Zusätzlich wurden die Besucher vor dem Konzert durch Jagdhornbläser auf dem Gelände des Jagdschlosses in Springe eingestimmt.

Das Rosamunde Quartett, eines der führenden jungen deutschen Streichquartette, hat Mozarts Jagdquartett und das Jagdquartett von Widmann zur Aufführung gebracht.

 

 

Konzerttermin 1:

14.00 Uhr, Hannover, Sparkassenforum am Schiffgraben, Werkstatteinführung mit Jörg Widmann und dem Rosamunde Quartett, anschließend Busfahrt zum Jagdschloss Springe. Hier spielen Jagdhornbläser vor dem Schloss, danach Konzert mit dem Rosamunde Quartett. Rückkehr mit dem Bus in Hannover gegen 20.00 Uhr

 

Konzerttermin 2:

19.30 Uhr, Springe, Jagdschloss Springe, Werkstatteinführung mit Jörg Widmann und dem Rosamunde Quartett, anschließend Jagdhornbläser und Konzert.

 

Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett KV 458 „Jagdquartett“

Jörg Widmann: III. Streichquartett „Jagdquartett“

 

Mitwirkende:

Rosamunde Quartett, Jörg Widmann (Moderation), Jagdhornbläser der Jägerschaft Springe und Bläser des Hegerings 8 „Sünteltal“, Parforcehorncorps Hannover  

 

80 Jahre Wisentgehege

Wildbiologisches Kolloquium am 7. März 2008

Das Wisentgehege der Niedersächsischen Landesforsten im Forstamt Saupark bei Springe feierte am 7. März 2008 mit einem Fest-Kolloquium sein 80jähriges Bestehen.

Das Kolloquium mit namhaften Wildbiologen aus ganz Europa beschäftigte sich mit der Zukunft der Wisentzucht. Themenschwerpunkte der Vorträge waren:

-       Genetik und Zucht
-       Verhalten und Sozialstruktur
-       Haltung in Gehegen und Reservaten

Den Einleitungsvortrag finden Sie hier

 

 

 

15 Jahre LÖWE – Eine Erfolgsbilanz

Am 4. Oktober 2007 zogen Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen und Dr. Klaus Merker, Präsident der Niedersächsischen Landesforsten, im Niedersächsischen Forstamt Saupark nach 15 Jahren eine erste Zwischenbilanz zum Waldumbau.

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1. Niedersächsische Wald-Umwelt-Bildungskonferenz im Jagdschloss

21. März 2007

„Zukunftsorientierte Umweltbildung für eine nachhaltige Gesellschaftsentwicklung"

Die Konferenz am 21. März 2007 im Jagdschloss Springe stand unter der Schirmherrschaft von Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen und Kultusminister Bernd Busemann.
Förster, Lehrer und bildungsnahe Einrichtungen als Multiplikatoren für Umweltbildungsthemen arbeiten seit Jahrzehnten eng und erfolgreich auf dem Gebiet der Wald- und Umweltbildung zusammen.
Umweltbildung als dauerhaft vom Land zu finanzierende Gemeinwohlleistung ist eine lohnende Investition in die Zukunft. Den Niedersächsischen Landesforsten (NLF) ist im Niedersächsischen Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG) § 15 (4) die Aufgabe übertragen worden, "die Öffentlichkeit über die vielfältigen Wirkungen des Waldes durch Bildungs- und Erziehungsarbeit unterrichten".

Die Wald-Umwelt-Bildungskonferenz soll wegen ihrer Vermittlung von Erfahrungen und den daraus entstehenden Synergieeffekten zu einer festen Größe werden. Die Konferenz soll den Auftakt für eine öffentlichkeitswirksame Umweltbildungs-Kampagne geben und in circa dreijährigem Abstand wiederholt werden.

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Öffnungszeiten

ganzjährig
täglich außer montags:
10.00 bis 16.00 Uhr
zusätzlich von April bis Oktober an Wochenenden:
10.00 bis 17.00 Uhr 

Eintrittspreise Sonderausstellung

Während der Sonderausstellung (16.06. - 10.09.2017) gelten folgende Preise:

  • HannoverCard und Ehrenamtskarte: Inhaber und eine Begleitperson (pro Person): 2,00 €
  • Kinder ab 3 Jahren, Schüler / Schulklassen (pro Person): 2,00 €
  • Schwerbehinderte, Studenten, Azubis, etc. (mit Ausweis): 3,50 €
  • Erwachsene: 5,00 €
  • Erwachsene Gruppen ab 20 Personen (pro Person): 4,50 €

Führungen bieten wir während der Sonderausstellung nicht an, damit Sie ungestört die Ausstellung genießen können.

Events oder Open Air

Feiern wie zu Kaisers Zeiten ...
Weitere Informationen hier oder als Download unseres Location-Flyers

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