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Kooperationsvereinbarung der Museen, Bibliotheken und Archive in der Landeshauptstadt und in der Region Hannover


Unter dem Eindruck von Katastrophen wie dem Elbehochwasser 2002 und dem Brand der Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar 2004 und aufbauend auf einem Workshop der Feuerwehr Hannover und des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe am 26.11.2007 bildete sich eine Arbeitsgruppe der in der Landeshauptstadt Hannover und der Region Hannover ansässigen Museen, Bibliotheken und Archive sowie der zuständigen Katastrophenschutzbehörden. Ziel war es, den Schutz von Kulturgütern der beteiligten Institutionen zu optimieren. Siehe hierzu auch unsere Sonderausstellung im Jagdschloss Springe vom 12.10. - 14.11.2010 zum Thema "Naturereignis Hochwasser".

Mitglieder der Arbeitsgruppe Notfallverbund und Vertreter von Stadt und Feuerwehr präsentieren die unterzeichnete Kooperationsvereinbarung.

Zu diesem Zweck haben am 28.10.2009 Marlis Drevermann, Kultur- und Schuldezernentin der Landeshauptstadt Hannover, für die Kultureinrichtungen der Stadt Hannover sowie die Leiter der anderen beteiligten Institutionen eine Vereinbarung über die gegenseitige Unterstützung in Notfällen in einem "Notfallverbund zum Kulturgutschutz in Katastrophenfällen für die Region Hannover" unterzeichnet. Als Kulturgutschutzbeauftragte sind Dr. Cornelia Regin (Stadtarchiv Hannover) und zu ihrer Vertretung Eva Köhler (Sprengel Museum) und Martin Brederecke (Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek) benannt worden. 

Der – in Niedersachsen erste – Notfallverbund sichert sich gegenseitige unentgeltliche personelle und technische Hilfe in einem eventuell eintretenden Notfall und gegenseitige Unterstützung in Fragen der Prävention zu. Die wechselseitige Hilfe betrifft insbesondere die Bergung und Sicherung des betroffenen Kulturgutes sowie die Bereitstellung von Ausweichdepotflächen. Zu diesem Zweck sollen eine Notfalldatenbank erstellt, eine Alarmierungsstruktur festgelegt und gepflegt sowie theoretische und praktische Schulungen durchgeführt werden. Der Notfallverbund ist offen für weitere Teilnehmer.

Nds. Staatsarchiv

Öffnungszeiten

ganzjährig
täglich außer montags:
10.00 bis 16.00 Uhr
zusätzlich von April bis Oktober an Wochenenden:
10.00 bis 17.00 Uhr 

Eintrittspreise Sonderausstellung

Während der Sonderausstellung (16.06. - 10.09.2017) gelten folgende Preise:

  • HannoverCard und Ehrenamtskarte: Inhaber und eine Begleitperson (pro Person): 2,00 €
  • Kinder ab 3 Jahren, Schüler / Schulklassen (pro Person): 2,00 €
  • Schwerbehinderte, Studenten, Azubis, etc. (mit Ausweis): 3,50 €
  • Erwachsene: 5,00 €
  • Erwachsene Gruppen ab 20 Personen (pro Person): 4,50 €

Führungen bieten wir während der Sonderausstellung nicht an, damit Sie ungestört die Ausstellung genießen können.

Events oder Open Air

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